Dienstag, 19. Oktober 2010

Abreise-16.10.10


Am Samstag trafen wir uns um 15 Uhr am Flughafen in Beverly. Nachdem auch die letzten eingetroffen waren, wurden wir herzlich von unseren Gastfamilien verabschiedet und gingen zum Einchecken. Zum Glück hatte keiner einen zu schweren Koffer und wir bekamen keine Probleme. Direkt danach mussten wir durch die Sicherheitskontrolle, die übrigens 10mal so schnell wie der Nacktscanner war. Danach ging es ziemlich zügig weiter zum Flugzeug. Unsere Gruppe hatte die letzten vier Reihen in der Mitte, neben uns waren noch ein paar freie Plätze. Wir flogen mit etwas Verspätung in Richtung London ab. Der Flug war anfangs sehr wackelig, da es an diesem Tag sehr windig war. Als wir aber die maximale Höhe erreicht hatten, wurde es weniger und wir bekamen ein warmes "dinner". Man konnte sich zwischen Pasta mit Pilzen und Hühnchen mit Reis entscheiden. Nach sechs Stunden Flug landeten wir in London wärend die Sonne aufging. Dort mussten wir nochmals durch Pass- und Sicherheitskontrollen. Unser Gepäck wurde direkt von dem Flugzeug aus Boston in das nach Hamburg umgeladen. Wir flogen diesmal mit einer kleineren Maschine und während des Fluges bekamen wir eine Art Fischsandwich. Alle bekamen ihre Gepäckstücke zurück und dann wurden alle von ihren Familien und Freunden in Hamburg empfangen und fuhren nach Hause. Das Problem war nur das fast alle im Flugzeug nicht richtig schlafen konnten und es 10 Uhr morgens war und wir wieder in den normalen Tag- und Nachtrhythmus gelangen mussten...

Nun war der Schüleraustasch zu Ende und ich meine man kann von einer gelungen Reise und von neuen Erfahrungen reden!

Freitag, 15. Oktober 2010

15.10. last schoolday














Heute klingelte der Wecker wieder um 7 Uhr und läutete den letzten ganzen Tag in Beverly ein. Noch einmal zur High School. Mit einem Chocolate Chip Muffin von Dunkin' Donuts in der rechten Hand bestückt und einem Kakao in der Linken, was die Amerikaner als "Frühstück" bezeichnen, machte ich mich mit meiner Austauschpartnerin auf den Weg zur Schule. Als wir uns alle wieder im Klassenraum von Mr Guy trafen, dachten wir wohl alle das Gleiche: Kann das wirklich schon unser letzter Tag sein??
Zweieinhalb Wochen vergingen wie im Flug. Wir begaben uns alle in verschiedene Klassen. Manche folgten schon gar nicht mehr ihren eigentlichen Austauschpartnern, sondern begleiteten andere Schüler, die sie kennengelernt hatten. Ich zum Beispiel habe deswegen auch einmal in die Bäserklasse der Schule reingeschnuppert. Derzeit probten sie für einen Auftritt bei dem kommenden Footballspiel der "Beverly Panthers". Es war sehr beeindruckend.
Ein letztes Mal drückte ich mich dann durch die mit Schülern überfüllten, engen Gänge zur Cafeteria hin. Bis zum letzten Tag wusst ich bei den ganzen Menschenmengen in der Cafeteria nicht, wo genau ich mich hinsetzen sollte. Es schien immer so, als wären die Tische "reserviert".
Zurück zu Hause hieß es dann packen! Viel zu viele Klamotten, Mitbringsel und Souveniers in einen viel zu kleinen Koffer! Ich weiß nicht, wie es bei den anderen war, aber bei mir hat es schon eine Menge Zeit in Anspruch genommen...
Am Abend versammelten wir uns alle wieder im Hause Headley, um noch einmal die schöne Zeit in Amerika ausklingen zu lassen. Nachdem Danksagungen ausgesrprochen und Geschenke verteilt waren, konnten wir noch einmal richtig amerikanisch-ungesund schlemmen. Cookies, Kuchen, Chips und jede Menge Limonade und Cola. Die Erwachsenen saßen in der oberen Etage und wir verzogen wieder in den Keller, um Fern zu sehen, Musik zu hören oder in Ecken zu sitzen und zu klönen. Um es ganz genau zu sagen: Ein gelungener Abend und somit ein gelungener letzter Tag in Amerika!





Donnerstag, 14. Oktober 2010

14 Oktober- John F. Kennedy Presidential Library and Museum
















Heute sind wir alle gemeinsam zu unserem letzten Ausflug nach Boston aufgebrochen.
Wie immer ging es mit dem Zug von Beverly aus zur North Station, Boston. Von dort sind wir dann mit der U-Bahn und dem Bus nach Dorchester ( Sueden von Boston) gefahren, wo die JFK Library auf dem Campus der University of Massachusets-Boston liegt.
Das Museum ist in insgesamt 21 Stationen unterteilt, die sein Leben, seine Familie und seine politische Laufbahn darstellen. Das Museum durften wir auf eigene Faust erkunden, haben aber alle vorher einen einleitenden Film ueber sein Leben gesehen. Seine Geschichte wurde anhand von Fernsehaufnahmen und Papieren gezeigt. Z.B., die Kennedy-Nixon Debatte. Sie wurde auf Monitoren abgespielt, in einem Raum,der so Aussah, wie das Studio in der sie stattgefunden hat.
Nach ca. 2 Stunden waren wir fertig und machten uns auf den Rueckweg. da wir eigentlich mehr Zeit eingeplant hatten, waren wir frueh dran und konnten einen Zug frueher nehmen. Die dadurch entstandene Freizeit verbrachten die meisten essend im Bahnhof.

Den Nachmittag verbringt nun wieder jeder Gastschueler mit seiner Familie.














13. Oktober- Museum of Science und Freedom Trail

























































Heute war wieder ein anstrengender Tag für unsere kleine Gruppe.
Um 9 Uhr haben wir uns am Bahnhof getroffen um ein weiteres Mal nach Boston zu fahren.

Von der North Station aus sind wir zum Museum of Science gegangen und konnten uns dort umsehen. Wir konnten vieles ausprobieren. Besonders beliebt war eine Station an der man einen Bob bauen und damit Rekorde aufstellen konnten. Um 12 Uhr haben wir uns dann in diesem Museum eine Lightshow angeschaut, in der ein Mann uns über Energie aufgeklärt und er mit Maschinen Blitze erzeugt hat.








Danach ging es los Richtung Bunker Hill Monument vor, dem wir ein Picknick gemacht haben und ein Feedback gegeben haben wie uns der Austausch gefallen hat und Amerika im Allgemeinen.



Dann ging es endlich los. Wir sind dem Freedom Trail gefolgt und jeder hat zu einer Attraktion etwas erzählt. Da die Sonne geschienen hat, war es hart diesen 4 km langen Weg zu gehen.

Am Ende waren wir zwar alle geschafft, aber shoppen ging trotzdem noch.

Um 10 vor 7 waren wir dann wieder in Beverly.
Froh wieder zurück zu sein, obwohl dieser Tag mal wieder sehr schön war.


































Mittwoch, 13. Oktober 2010

12. Oktober - Schultag und Gruseltour

Nach dem verlaengerten Wochenende gings Dienstag wieder in die Schule - zum vorletzten Mal! Kaum zu glauben, dass der Austausch in wenigen Tagen enden soll, er hat doch grade erst angefangen. Nach zwei Stunden Englischunterricht, in denen ueber das kuerzlich gelesene Buch gesprochen wird, und einem Besuch beim Beverlyshop (ein kleiner Laden, wo man Beverly-High-School-Sportklamotten, z.B diese schwarz-orangenen Pullover) und Dunkin' Donuts, steht dann ein Interview mit einer Reporterin auf dem Plan. Sie fragt uns wie viele Amerikaner ueber die Unterschiede zwischen Amerika und Europa\Deutschland aus. Dabei kommt gerne das Thema Essen auf, aber auch Dinge wie die Offenheit der Amerikaner gegenueber uns werden besprochen. Danach geht es dann wie gewohnt mit der Schule weiter, fuer mich persoenlich bedeutet das zwei Stunden Statistik, Lunch in der Bibiothek, Kunstunterricht und Computerprogramming. Zuhause angekommen werden die Emails gecheckt, waehrend Kyle sich seinen Hausaufgaben widmet, und dann nach amerikanischer Manier ferngesehen. Zum Dinner gibt es Mac 'n Cheese (Maccharoni mit Kaese) typisch amerikanisch, hab ich mir sagen lassen. Um 7 Uhr treffen wir uns dann zum Terror Trail in Salem, ein aelterer Mann erwartet uns mit Mantel und Zylinder. Er ist professioneller Geschichtenerzaehler und nach einer kurzen Einfuehrung bekommt jeder eine Kerze und einen Pappbecher. Dann beginnt die Tour. Die von ihm erzaehlten Geschichten handeln von seltsamen Ereignissen, die auf die Anwesenheit von Geistern schliessen lassen, und sind allesamt interessant und sehr gut erzaehlt, jedoch nicht sehr gruselig. Gegen Ende finden viele, nicht nur von unserer Gruppe,dann doch das Brennen von Loechern in ihren Becher viel spannender. Nach der letzten Geschichte gehen wir noch kurz ueber den Friedhof und fahren dann wieder zu unseren Gastfamilien.

Dienstag, 12. Oktober 2010

10. Oktober - Freier Tag



Pünktlich um 10.30 haben wir uns auf den Weg nach Rockport gemacht, um den Halibut Point State Park zu besuchen. Der Park ist bekannt für seine felsige Küste. Außerdem gibt es noch einen Aussichtsturm der Amerikaner aus dem 2. Welrkrieg. Nachdem wir ein bisschen auf den Felsen herumgeklettert waren, haben wir uns wieder auf den Weg nach Beverly gemacht. Auf halber Strecke haben wir nochmal bei `Five Guys` angehalten, welches das lieblings Fast Food Restaurant von Präsident Obama ist. In Beverly ging es gleich weiter zum Bahnhof, denn es stand ein Spiel der Boston Celtics gegen die Toronto Raptors bevor. In Boston angekommen hatten wir noch ein bisschen Zeit, um was zu essen oder den einen oder anderen Einkauf zu erledigen. Eine Stunde vor Spielbeginn, machten wir uns dann auf den Weg zum `TD Garden`.
Das Spiel war `Awesome` ! Die Celtcis spielten gut und die Stimmung war überwältigend. So hieß das Endergebnis 81-77 fuer Boston. Nachdem Spiel ging es dann wieder zurück nach Beverly.

Sonntag, 10. Oktober 2010

Columbus-Day Weekend

Nachdem am Samstag morgen jeder solange schlafen konnte wie er wollte, ging es je nachdem was geplant war bei den meisten von uns nach draußen ins schöne Wetter. Ich habe mich mit Lea, Hilke und Familie Johnson auf den Weg zu Gordon College gemacht. Dort fand ein Homecoming statt, man kann es sich in etwa so vorstellen wie eine Art Klassentreffen, nur eben viel größer - wie ALLES hier.
Für Kinder gab es Spielmöglichkeiten, während sich die Erwachsenen bei kostenlosem 'Pumkineis' unterhielten oder dem Frauenfussbalteam des Colleges beim gewinnen zusahen.
Um 3.00pm begann dann auf dem Footballfield in Beverly ein spannendes Footballspiel, in dem die Panthers leider verloren haben. Trotz der schattigen Tribüne, waren viele Fans anwesend und haben das Team eifrig angefeuert und unterstüzt, genauso wie das Maskottchen: The Panther!
Während unserer letzten Woche hier in Amerika, findet noch ein Heimspiel statt, in dem die Beverly High School hoffentlich einen Sieg einfahren kann!

Nach dem Spiel haben sich alle auf den Weg nach Hause gemacht um sich für die bevorstehende Halloweenparty (natürlich mit Kostüm) vorzubereiten. Einige mussten sich nur ihr Kostüm überwerfen, Andere hatten noch die Aufgabe vor sich eine passende Verkleidung für den Abend zu finden.
Dank Familie Howard hatten wir ein großes Haus zur Verfügung um entweder dem Essen, Trinken, Tanzen, Foosball (Tischfußball) oder später am Abend dem Twister spielen nachzukommen. Auch wenn einige ihr Kostüm beim verlassen des Hauses mit einer Decke verwechselt hatten, konnte man viele verschiedene gelungene Verkleidungen bewundern.

Samstag, 9. Oktober 2010

8. Oktober - Freier Tag


Heute haben alle Schueler ihre Tage mit der Familie und/oder den andere Deutschen verbracht.
Die meisten waren shoppen, genau wie Hilke, Alison und ich.
Morgens nach langem Ausschlafen sind wir losgefahren um in der Northshore Mall zu shoppen. Leider musste Alison schon frueher los und somit haben Hilke und ich alleine weitergemacht. Nachdem wir dann bei American Eagle waren haben wir zufaellig Lena, Lisa und Desiree in einem sehr lustigen Shop getroffen. Nachdem dann unsere Energiereserven fast verbraucht waren vom ganzen anprobieren, waren wir Chinesisch essen um danach gleich weiter einkaufen zu gehen.
Und das war auch schon der Tag.....

Freitag, 8. Oktober 2010

7. Oktober, Harvard Campus- Peabody Museum of Anthropology- Haunted Happening Parade













Nach der uns nun schon altbekannten Zugfahrt nach Boston, fuhren wir mit der U-Bahn nach Cambridge indem unter anderem das sehr beliebte Harvard liegt. Doch bevor unsere Führung über den Campus losgehen konnte, hatten wir noch etwas Freizeit um Essen, Klamotten, Postkarten, etc. zu kaufen.
Die Führung gestaltete sich dann sehr angenehm, unser Tour- Guide, Jill, eine sehr nette Harvard- Studentin, zeigte uns eine Stunde den riesigen Campus. Sie erzählte uns viel über die verschiedenen Gebäude, die Geschichte aber auch über die Aufnahmebedingungen von Harvard.
Nachdem wir uns von Jill verabschiedet hatten, ging es gleich weiter zum Peabody Museum of Anthropology indem unter anderem die Geschichte
und Kultur der Ureinwohner Amerikas veranschaulicht wird. Hier waren wir eine Stunde uns selbst überlassen, natürlich nachdem uns ein Mitarbeiter kurz in die Regeln des Museums eingewiesen hatte.
Da wir noch sehr viel Zeit bis zur unser geplanten Rückkehr übrig blieb, beschlossen wir uns in kleinen Gruppen aufzuteilen, die dann ihren Interessen entsprechend etwas zu viert oder zu dritt unternahmen.
Unser Rückfahrt gestaltete sich ein bisschen anders als gehabt; diesmal stiegen wir in Salem aus, um die Haunted Happening Parade, in der auch die Marching Band der Berverly High School teilnahm, zu besichtigen. Wie wir bald festellten wird Halloween gerade hier sehr viel größer zelebriert als bei uns üblich. Ganz Salem und Beverly erschien verkleidete in vielerlei Kostümen. Nach der ebenso farbenfroh wie langen Parade, gingen viele auf eine Party der Musikgruppen der Berverly High School. So endete ein weiterer ereignisreicher Tag.

Donnerstag, 7. Oktober 2010

6. Oktober



Der Tag startete wieder um viertel nach 8 in der Schule,mit einem Algebra-Test,
danach haben wir bei dem lustigen Deutschunterricht zugeguckt nach doppel Physik sind wir ein Eis essen gegangen auf einer Farm, die ihr Eis mit der eigenen Milch von ihren Kuehen macht.
Am Nachmittag sind wir zu Kaylas Danceclasses gegangen und haben danach gemeinsam Abendbrot gegessen. Ein sehr gelungender Tag.

Dienstag, 5. Oktober 2010

Unser 2. Tag in Boston - Museum of Fine Arts



Heute sind wir um 8 Uhr alle topfit und ausgeschlafen am Bahnhof in Beverly gestartet. Mit dem leicht überfülltem Zug sind wir dann im regnerischen Boston angekommen. Nach ein paar Minuten U-Bahnfahren standen wir dann vor dem noch geschlossenem Museum of Fine Arts.


Ein Teil der Gruppe hat sich dann um die Ecke schnell einen Kaffee geholt und der Rest hat gewartet.









Das Museum of Fine Arts hat uns herzlich begrüßt und dann wurde unsere Gruppe getrennt und dann ging es auch schon los. Unser Guid, Jannice, war sehr witzig und lebensfroh. Sie rannte mit uns durch das Museum, ja es stimmt wirklich, sie ging nicht, nein sie hatte einen wirklich sehr flotten Schritt drauf. Uns wurde die zeitgenössige Kunst gezeigt, aber auch verstärkt wie es zur modernen Kunst gekommen ist, in wiefern sich die Maler, wie z.B. Monet und Picasso bei anderen Künstlern inspiriert haben und auch so einfache/ alltägliche Dinge in ihre Kunst eingebracht haben. Eine wirklich sehr interessante Führung und in keiner Weise langweilig.






























Anschließend sind wir bei leichtem Regen an dem Berklee College of Music vorbei geschlendert, einer der 3 größten Musikhochschulen in Boston, und haben im Cafe 939 unser Lunch zu uns genommen und dabei einem wirklich guten Sänger und Songwriter bei einem Lunch Konzert zu gehört.







Am Nachmittag hatten wir noch ein wenig Zeit und sind im Prudential Center ein wenig shoppen gegangen und haben uns im Apple Store die neuen Produkte von Apple angeschaut.
Ein Kaffee am Nachmittag bei Starbucks war auch noch drinne.